Ajvar

Spitz-Paprika/Peperoni haben einfach einen geilen Geschmack. Dieser konzentriert in einem leckeren Ajvar ist noch viel besser!

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Zutaten

2 Gläser
  • 1.5kg rote Spitz-Peperoni
  • 500g Auberginen (ca. 2 Stück)
  • 3 EL Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl und/oder Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Apfelessig

Zubereitung

  1. Ofen auf der Grillstufe auf mind. 240°C vorheizen
  2. Auberginen und Peperoni auf einem Backblech verteilen. Schale der Aubergine einpieksen.
  3. Auf der obersten Rille des Backofens rösten, moglichst nah am Heizring. Traditionell wird über Holzkohle geröstet für zusätzliches Raucharoma.
  4. Das Gemüse schwarz rösten, zwischendurch wenden. Wenn es noch rote Stellen hat, ist das ok, soll aber schon teilweise richtig schwarz und blasig werden. Dauert rund 30-40 Minuten.
  5. Gemüse rausnehmen und zugedeckt 20 Minuten nachdämpfen lassen.
  6. Wenn das Gemüse etwas abgekühlt, aber noch warm ist, die Schale abziehen. Bei den Peperoni den Stiel und die Kerne entfernen.
  7. Optional Gemüse ein paar Stunden oder über Nacht in einem Sieb abtropfen lassen. Das vereinfacht die spätere Verarbeitung und verkürzt die Kochzeit.
  8. Das Gemüse durch einen Fleischwolf drehen. Alternativ bedacht in einem Food-Processor zerkleinern. Es soll aber immer noch stückig bleiben und nicht zu fest «vermusen». Das Gemüse kann auch von Hand mit einem grossen Messer verkleinert oder gehackt werden.
  9. Nun mit Öl in einer Pfanne einkochen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und das Ajvar eine dicke Konsistenz hat. Es soll nicht mehr wässrig sein.
  10. Gegen Ende mit Salz und Essig abschmecken und noch kurz weiterköcheln lassen.

In sterilisierte Gläser füllen und mit heissem Öl bedecken für längere Haltbarkeit.

Perfekt zu Grillfleisch, als Dip für Tortilla-Chips oder auf angetoasteten Brotscheiben (Crostini).

Tipps

  • Spitzpaprika/Spitzpeperoni sind etwas süsses als normale Peperoni. Es muss kein zusätzlicher Zucker verwendet werden.
  • Ich mag es etwas Peperoni-lastiger, deshalb verwende ich die Auberginen nur ca. im Verhältnis 1:3. Ist natürlich Geschmacksache 🙂
  • Für eine schärfere Variante Peperoncini oder Chilischoten dazunehmen.
  • Je nach Region und Variante werden noch Knoblauch oder Zwiebeln verwendet.